Vivi-Vassileva-Percussion-Quartett

Vivi Vassileva debutiert im März 2019 in der Berliner Philharmonie mit ihrem Percussion Quartett. Der Deutschlandfunk nimmt das Konzert auf.

Das Programm ist sehr abwechslungsreich und entführt das Publikum in eine hochmusikalische, aufregende Percussion-Welt.
Angefangen mit Bach begeget man Xenakis, John Cage, Minoru Miki und den ganz aktuellen Vertretern des Percussion Alexej Gerassimez, Oriol Cruixent und Vivi Vassileva.

Sie spielen alle das was ihnen Freude macht und das so faszinierend, dass das Publikum jeden Alters mitgerissen wird und nicht genug bekommen kann. Es ist kein Jazz und keine Klassik – es ist einfach die Musik von Vivi Vassileva.

 

Vivi-Vassileva-Percussion-Quartett:
Vivi Vassileva, Alex Georgiev, Maria Chlebus, Thomas Sporrer

 
Vivi Vassileva entdekte Percussion an einem Strand in Bulgarien. Mit 13 Jahren gewann sie einen ersten Preis im Bundeswettbewerb „Jugend Musiziert“. Sie studierte bei Peter Sadlo, erspielte sich internationale Preise, u. a. beim 63. Wettbewerb der ARD 2 Sonderpreise für ihre herausragende Leistung als jüngste Semifinalistin.

©AdrianaYankulova

Es folgten Auftritte mit Orchestern und ihren eigenen Ensembles. Mit eigenen Kompositionen für Schlagzeug gewann sie den 1. Preis im Wettbewerb des Kulturkreises Gasteig 2016.
Im Herbst 2017 bekam Vivi Vassileva den Bayerischen Kunstförderpreis verliehen.
Im Frühjahr 2019 wird sie ihr Debüt in der Berliner Philharmonie geben.

 

Die gebürtige US-Amerikanerin Maria Chlebus begann ihre musikalische Ausbildung in Polen. Sie studierte Percussion an der Karol Lipiński Musikakademie in Wroclaw. Es folgten Studien an der Frost Musikhochschule in Miami, bei den Professoren Svetoslav Stoyanov und Mathew Strauss, sowie an der Yale University unter Professor Robert Van Sice. Sie ist zur Zeit Master of Arts Studentin in der Klasse von Leonhard Schmidinger, an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz (A).

©Carlos-de-Varona

2012 gewann Chlebus den Frost Symphony Konzert Wettbewerb und führte im folgenden Jahr, gemeinsam mit dem Frost Symphony Orchestra, das Concerto No. 1 für Marimba und Orchester von Anders Koppel auf. Mit Koppels Concerto trat Chlebus, begleitet vom Houston Symphony Orchestra, im Finale des Ima-Hogg-Wettbewerbs 2014 an und erreichte den dritten Platz. Sie spielte als Aushilfe und Gast Percussionistin in diversen Orchestern, u.a. Wrocław Philharmonic, Costa Rica Symphony, New World Symphony, Ensemble mini, Sinfonia Iuventus.
Des Weiteren erhielt Maria Chlebus das Avedis Zildjian Perkussionsstipendium in den Jahren 2012, sowie 2013 und das Musikstipendium (Music Scholarship) der National League of American Pen Women für das Jahr 2014/15.

In der Spielzeit 2016/17 war sie Gast Percussionistin/Solistin im Musiktheater Linz. Seit 2018 ist sie Solo Schlagzeugerin der Sinfonia Varsovia (Warschau, Polen). Zusammen mit Alexander Georgiev gründete sie “Infinity Movement”, ein Musik/Kunst Ensemble in Österreich.

 

Thomas Sporrer, 1982 in Schongau geboren, ist als Solist, Kammer- und Orchestermusiker sowie als Schlagzeuger und Percussionist in verschiedenen Bandformationen und Projekten tätig. Sein Schwerpunkt liegt neben Orchesterproduktionen v.a. im Crossover- und Musical-Bereich auch in Studioproduktionen sowie Live-Aufritten mit Bands unterschiedlichster Genres. Derzeit ist er u.a. Mitglied des auf Crossover von Klassik und Jazz spezialisierten Ensemble Clazzic sowie der auf japanische Taikos spezialisierten Formation DRUMATURGIA und u.a. regelmäßig mit der Band von Soul- und Pop-Sängerin Maggie Jane und verschiedenen Galabands zu erleben.
Sein Studium im klassischen Schlagwerk an der Hochschule für Musik Nürnberg- Augsburg bei Stefan Blum, Jörg Hannabach, Thomas Höfs und Guido Rückel schloss er 2009 mit Auszeichnung ab. Er arbeitete u.a. mit Dirigenten wie Christian Schumann, Ludwig Wicki, Anu Tali, Albert Horne, Kevin John Edusei, Ekart Wycik, Scott Lawton und Enrico Delamboye zusammen.
2011 gründete er mit dem japanischen Taiko-Virtuosen Takuya Taniguchi und Carl Amadeus Hiller die Formation DRUMATURGIA.
Von 2007 bis 2017 war Thomas Sporrer ständiges Mitglieder von EINSHOCH6, einer Bandformation, die HipHop mit Klassik vereint.
Als weiteres Standbein entdeckte der vielseitige Percussionist das Show Drumming in Projekten mit dem Cirque du Soleil, dem Team Extreme („Vertical Orchestra“) und Power Percussion. Zudem wirkte er als Solist bei der von André Heller und Christian Stückl inszenierten Eröffnung der Fußball Weltmeisterschaft 2006 mit.

 

Alexander Georgiev, geboren 1990 in Bulgarien, studierte Marimba bei Bogdan Bacanu und Schlagwerk bei Leonhard Schmidinger an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz, wo er sein Master Studium mit Auszeichnung absolvierte.
Im September 2017 erhielt er eine Professur für Schlagwerk am Kärntner Landeskonservatorium in Klagenfurt.

©privat

Bereits in jungen Jahren erhielt Georgiev zweimal den 1.Preis beim internationalen Percussion Wettbewerb PENDIM sowie dem Festival International de la Luxiere et de la Lumiere et des Arts „Le Paon Luminex“ in Bulgarien. Er besuchte Meisterkurse u.a. bei Peter Sadlo, Jan Pustjens, Momoko Kamiya und Emmanuel Sejourne. Als Dozent leitete er Meisterkurse und Workshops u.a. beim Schleswig-Holstein Musik Festival. 2017 spielte Alexander Georgiev in der „Century of Percussion“ Tournee mit Grubingers Percussive Planet Ensemble.

Alexander Georgiev erfreut sich der Zusammenarbeit u.a. mit Yuja Wang, Martin Grubinger jun. ,Martin Grubinger sen. ,Leonhard Schmidinger, Ferhan und Ferzan Önder, Alison Balsom, Ronnie Barrak, Ton Koopman, Dennis Russel Davies, Justus Franz, Percussive Planet Ensemble, Ensemble Mini, Brasscussion, A-Percussion, L’orfeo Barockorchester, Ars Antiqua Barockensemble, Camerata Salzburg. Er spielte Konzerte in ganz Europa, USA und China.

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