Thomas Stimmel

Bass

Schön bis zum Weinen… verletzliche Melancholie… eine extrem ausdrucksstrake Artikulation… ein bemerkenswerter Sinn für das Legato.
Schönes, warmes Timbre, meisterliche Gestaltung. Bruchlos führt er die Stimme vom donnernden Fortissimo zum zart schwebenden Pianissimo.

Heraldo Zaragoza, 2018

Thomas Stimmel als Rocco, der seine Partie herausragend sang.

European Cultural News 2018

Überwältigen schön, mit voller Präsenz.

Mit seiner Musikauswahl, mit der Meisterschaft seines Gesangs und seiner Interpretation hat Stimmel dem Publikum eine neue Welt erschlossen.

Süddeutsche Zeitung 2017

Thomas Stimmel, ist ein überragender Sänger seiner Generation: Der Schüler von Thomas Quasthoff ist längst ein gefragter Interpret, dessen Repertoire vom Barock bis zur Moderne reicht, von den großen Oratorien bis zu zahlreichen Uraufführungen zeitgenössischer Werke. Der Sänger arbeitet mit Dirigenten wie Andrés Orozco-Estrada, Michael Sanderling, David Afkham, Andrew Manze oder Jörg Peter Weigle. Regelmäßig gastiert er in den großen Konzertsälen des Landes. Im Frühjahr 2019 wird er erneut unter der Leitung von Philippe Herreweghe auf Tour sein, im Herbst wird er in der Berliner Philharmonie seinen Hausdebüt geben.

In der vergangenen Spielzeit sang er bei der Styriarte in Graz den Rocco in Beethovens Fidelio, im Februar 2019 wird er sein Debüt als Minister im selben Stück am Landestheater Vorarlberg geben. Im Juni 2018 war Stimmel Solist der Uraufführung des „Requiem für Syrien“ von George Alexander Albrecht bei den Dresdner Musikfestspielen. Albrecht hatte ihm bereits 2015 die Uraufführung seiner Buchenwald-Gesänge im Nationaltheater Weimar anvertraut.

Thomas Stimmel ist ein charaktervoller Sänger mit Wiedererkennungswert. Seiner außergewöhnlich schönen Stimme hat er in der Ausbildung eine hervorragende Technik hinzugefügt. Eine Basis, die er als kluger und empfindsamer Interpret zu nutzen weiß: Sein Farbenreichtum ist faszinierend, die Sprachbehandlung perfekt.

Einen Schwerpunkt seiner künstlerischen Aktivitäten widmet der Sänger dem Lied und wird dabei begleitet von Pianisten wie Helmut Deutsch und Eric Schneider. Mit Liese Klahn (auf historischem Hammerflügel) nahm er zuletzt Schuberts Schwanengesang auf. Unter dem Titel „Roots/Wurzeln“ hat Stimmel mit dem Pianisten Philipp Vogler und dem Ensemble Eroica Berlin eine vielbeachtete CD mit Werken dunkelhäutiger Komponisten vorgelegt. Beim MDR Leipzig erschien kürzlich ein Liedprogramm, das er gemeinsam mit der Sopranistin Julia Sophie Wagner und Eric Schneider aufgenommen hat.

Operngastspiele führten Thomas Stimmel bislang unter anderem an das Prinzregententheater München, an die Berliner Staatsoper Unter den Linden, ans Theater Gießen, an die Slowenische Nationaloper in Maribor, das Teatro Municipal in Santiago de Chile oder das Théâtre du Capitole in Toulouse.

Webseite: Thomas Stimmel